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Bezirksliga Oberfranken Ost - Saison 2010/11


31. Spieltag

FC Wüstenselbitz - FC Tirschenreuth 0:2 (0:2)

FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Böhm (46. Heidenreiter), Wolfrum, Seuss, Stark (29. Raithel), Siemon, Degelmann (75. Kolditz), Atik, Drechsler, Bergmann, Walter

FC Tirschenreuth: Rosner, Trißl, Waller, Kunz (46. Schwägerl), Gürbüz, Zwerenz, Schulz (75. Schmieder), Bauer, Wölfl, Göybulak, Vaclavik (90. Dinkha-Gorges)

Schiedsrichter: Sabrina Rupp (SV Zapfendorf)

Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Schulz (4.)
        0:2 Vaclavik (31.)

Gelb-Rot: Trissl (Tirschenreuth, 68.)


Der FC Wüstenselbitz verpasste ein große Chance, sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen und muß sich nun in den letzten drei Spielen auf ein Herzschlagfinale um den Bezirksligaverbleib einstellen. Wer die beiden siegreichen Partien zuvor gesehen hatte, rieb sich diesmal zunächst verwundert die Augen. Nicht wieder zu erkennen waren die Gelb-Schwarzen in der ersten Hälfte im Vergleich zu ihren letzten Auftritten. Schon nach wenigen Minuten landete ein Freistoss der Tirschenreuther an Freund und Feind vorbei im Wüstenselbitzer Netz. Auch in der Folgezeit waren die Gäste die in allen Belangen bessere Mannschaft, während die Einheimischen all ihre Tugenden vermissen liesen. Nicht eine einzige nennenswerte Torchance sprang in den ersten 45 Minuten heraus. Besser machte es Tirschenreuths Sturmführer Vaclavik und erzielte den zu diesem Zeitpunkt absolut verdienten 0:2-Halbzeitstand. In der Pause schien Trainer Macke dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben und so kamen seine Mannen wesentlich engagierter und einsatzfreudiger aus der Kabine. Schon nach wenigen Augenblicken hätte dies bereits zum Erfolg führen können, als Drechsler allein vor dem Gästetorwart im Strafraum von hinten von den Beinen geholt wurde. Die völlig überforderte Schiedsrichterin verweigerte der Heimelf jedoch, genauso wie bereits den Gästen in der ersten Hälfte, diesen eindeutigen Foulelfmeter. Als dann auch noch der Tirschenreuther Trissl in der 68. Minute mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde, nahm der Druck der Gastgeber nochmals zu und es entwickelte sich endlich der in ersten Halbzeit vermisste pure Abstiegskampf. Doch es fehlte die Durchschlagskraft, um die Gästeabwehr, die nun mit allen Mitteln den Vorsprung über die Zeit zu retten versuchte, zu überwinden. H.SCH.