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Bezirksliga Oberfranken
Ost - Saison 2010/11
30. Spieltag
TV Selb/Plößberg - FC Wüstenselbitz 1:3 (1:0)
TV Selb/Plößberg: Dutz, Hucl, Friedrich, Ryba, Tayran, Th.Nendza, Turan, Peroutka, Avci, Aydinli, Micklisch
FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Böhm, Wolfrum, Raithel (65. Atik), Seuss, Stark, Siemon, Macke (70. Degelmann), Drechsler, Bergmann (82. Heidenreiter), Walter
Schiedsrichter: Mildenberger (SC Maroldsweisach)
Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Avci (24./FE)
1:1 Bergmann (50.)
1:2 Siemon (70.)
1:3 Atik (90.)
Der erste Schritt ist getan, jetzt bleiben dem FC Wüstenselbitz noch fünf "Endspiele" im Kampf um den Klassenerhalt. Während die Gelb-Schwarzen in einer nervösen Anfangsphase Mühe hatten ins Spiel zu finden, begannen die Gäste gleich voller Elan. Schon nach zwei Minuten klärte Wolfrum einen Kopfball von Grauberger auf der eigenen Torlinie und bewahrte die Heimelf so vor einem frühen Rückstand. Mit Glück und Geschick überstand man dann aber doch die erste halbe Stunde und so allmählich nahm auch das Tempo der Gäste ab. Trotzdem fiel der Führungstreffer der Hausherren wie aus heiterem Himmel. Die erste eigene Torchance landete gleich im Netz des Gegners. Eine Massflanke von Walter verlängerte Drechsler mit dem Kopf unhaltbar zum 1:0. Wenig später zog Bergmann volley ab, fand aber in Gästetorwart Obwandner seinen Meister. Eine Schrecksekunde hatte der FCW noch vor dem Seitenwechsel zu überstehen. Auch die Kirchenlaibacher konnten gefährlich flanken, zielten aber nicht so gut wie Drechsler zuvor und köpften das Leder zum Entsetzen ihrer Anhänger aus aussichtsreicher Position neben den Pfosten. Nach Wiederanpfiff hatten sich die Hausherren dann aber wesentlich besser auf ihren Gegner eingestellt und liesen nun kaum noch Chancen der Kirchenlaibacher zu. Und wenn hinten erst einmal "die Null steht", ergibt sich zwangsläufig auch die oder andere eigene Gelegenheiten. Bergmann fand schließlich die Lücke in der TSV-Verteidigung und hob den Ball über den Keeper zum vielumjubelten 2:0 ins Tor. Obwohl der Unparteiische die Partie kurz danach wegen eines Unwetters für eine knappe Viertelstunde unterbrach, liesen sich die Gelb-Schwarzen diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Atik und Drechsler hatten sogar noch weitere Treffer auf dem Fuß, der Gästekeeper reagierte aber glänzend und bewahrte sein Team vor einer noch höheren Niederlage, die dem Spielverlauf dann aber auch nicht ganz entsprochen hätte. H.SCH.