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Bezirksliga Oberfranken Ost - Saison 2010/11


14. Spieltag

FC Tirschenreuth - FC Wüstenselbitz 3:3 (3:2)

FC Tirschenreuth: Rosner, Trißl, Schwägerl (45. Gürbüz), Waller, Bauer, Zwerenz, Schulz (65. Schrems), Wölfl (80. Wolfrum), Schmieder, Göybulak, Vaclavik

FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Ott, Wolfrum, Seuss, Stark, Siemon, Atik (82. Degelmann), Walter (60. Böhm), Drechsler, Bergmann, Kolditz (52. Macke)

Schiedsrichter: Matthias Rebhan (DJK Gaustadt)

Zuschauer: 160

Tore: 0:1 Drechsler (8.)
        0:2 Bergmann (19.)
        1:2 Schmieder (20.)
        2:2 Schulz (24.)
        3:2 Vaclavik (52.)
        3:3 Bergmann (55.)

Gelb-Rote Karte: Trißl (75./FC Tirschenreuth)


Wohl etwas unterschätzt hatten die Platzherren die Gästeelf, welche anfangs forsch aufspielten und die Fehler der heimischen Hintermannschaft ausnutzten. So nahm ihr Mittelstürmer Drechsler den Rückpass von Göybulak als Steilvorlage an, versetzte Torhüter Rosner und schoss zur frühen Führung ein. Auch beim zweiten Gästetreffer waren die Mannen um Abwehrchef Bauer nicht auf der Hut. Drechsler verlängerte einen Freistoß auf Bergmann, der das Leder an Rosner vorbei ins Tor weiterleitete. Erst jetzt wachten die Einheimischen auf und Schulz hob den Ball über den herausstürmenden Torhüter Möschwitzer. Schmieder brauchte den Ball nur mehr über die Linie zu drücken. Wenig später fiel das schönste Tor der Begegnung. Schmieder legte für Schulz auf, der mit der Hacke den Torwart versetzte. Bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel ohne zwingende Torchancen. Erst im zweiten Durchgang machten die Platzherren mehr Druck und kamen durch ein schönes Kombinationsspiel von Schmieder, Göybulak und Vaclavik zur Führung. Nun schien der Knoten geplatzt und die Fans witterten weitere Tore für die Gastgeber. Aber erneut patzte die Hintermannschaft durch ein Missverständnis zwischen Torhüter und Verteidigung, was Bergmann zu seinem zweiten Treffer nutzte. Die Platzherren wollten unbedingt den Sieg und bedrängten vehement die gegnerische Abwehr, wobei sie auch den Gästen Konterchancen ermöglichten. Bis zum Abpfiff stand die Partie auf des Messers Schneide. In der 84. Minute scheiterte Vaclavik mit einem Kopfball aus drei Metern am Gästetorhüter und noch in der gleichen Minute hob Göybulak das Leder aus 15 Metern über den Kasten. So blieb es beim gerechten Unentschieden, was jedoch den Gastgebern die Tabellenführung kostete. G.W.