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Bezirksliga Oberfranken Ost - Saison 2011/12


4. Spieltag

FC Wüstenselbitz - SV Steinmühle 1:2 (1:1)

FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Macke (74. Müller), Da. Siemon, Seuss, Stark, Lindner (89. Peetz), Völkel, Do.Siemon, Bötsch, Bergmann, Kolditz (60. Ott)

SV Steinmühle: K. Schwägerl, Zeus, Greim, Gradl, T.Schwägerl, Schmidkonz, Wührl, Beck, Reichl (90. Zimmert), Tanner (72. Kaiser), Härtl

Schiedsrichter: Schnaiker (TSV Hirschaid)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Schmidkonz (13./FE)
        1:1 Bergmann (40.)
        1:2 Kaiser (89.)


Im vierten Saisonspiel mussten der FC Wüstenselbitz seine erste Niederlage hinnehmen. Dabei konnten die Gelb-Schwarzen in keiner Phase der Partie an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und schafften es so nicht einmal wenigstens das Remis über die Runden zu bringen.

Bei den Hausherren lief von Beginn an wenig zusammen. Unzählige Male versuchte man es mit weiten Bällen aus der eigenen Hälfte heraus, die von der Gästeverteidigung aber immer wieder abgefangen wurden. Steinmühle dagegen spielte sich geschickt an den FC-Strafraum heran und zog dann ohne zu zögern ab. Trotzdem brauchten auch die Gäste schon die Unterstützung des Unparteiischen, um in Führung zu gehen. Mit seinem völlig daneben liegenden Strafstosspfiff bekam Schmidkonz die Schussgelegenheit aus elf Metern und vollendete unhaltbar zum 0:1. Doch auch ohne den geschenkten Elfmeter entsprach die Gästeführung dem Spielverlauf, zumal kurz darauf Reichl unbedrängt auf FC-Keeper Möschwitzer zulief, aber kläglich vergab. Wie aus heiterem Himmel kamen die Gelb-Schwarzen dann aber doch noch vor dem Seitenwechsel zum Ausgleichstreffer. Endlich verschätzte sich die Gästeabwehr einmal bei einem der lang geschlagenen Angriffsversuchen und Bergmann erzielte in unnachahmlicher Weise per Direktabnahme den herrlichen 1:1-Halbzeitstand. Nach der Pause kamen die Hausherren zunächst schwungvoller aus der Kabine, doch der Elan war schnell wieder verpufft. Bötsch hatte die Einheimischen in dieser Phase in Front bringen können, traf aber, nachdem er den Gästeschlußmann schon umkurvt hatte, nur noch das Außennetz. Auf der Gegenseite verzog Beck ebenfalls nur knapp. Als dann die Schlussphase angebrochen war, entglitt die Partie den Gastgebern dann endgültig aus den Händen. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass sich die Gäste nicht mit dem Unentschieden zufrieden gaben und eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit durch den eingewechselten Kaiser die Entscheidung herbeiführten. H.SCH.