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Bezirksliga Oberfranken Ost - Saison 2011/12


11. Spieltag

SpVgg Wiesau - FC Wüstenselbitz 1:1 (0:0)

SpVgg Wiesau: Höchst, Sterl (86. Neudert), Lauton, Gebhard (83. Kreuzer), Spörrer, Fichtner, Dutz, Hecht (86. Sangl), Saller, Bartl, Wölfel

FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Macke (65. Heidenreiter), Bötsch, Seuss, Stark , Do. Siemon, Kolditz, Lindner, Bächer, Bergmann (88. Ott), Da. Siemon (65. Walter)

Schiedsrichter: Demel (TSV Küps)

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 Saller (70.)
        1:1 Bergmann (85.)


Ein Spiel der kurioseren Art konnten die Zuschauer des Spiels zwischen der SpVgg Wiesau und dem FC Wüstenselbitz mitverfolgen. Zunächst entwickelte sich im Wiesauer Sportzentrum von Beginn an ein kampfbetontes Spiel, in dem die Heimelf versuchte die Initiative zu ergreifen. Es sollte bis zur 15. Minute dauern, ehe Wölfel einen Nachschuss nach tollem Alleingang von Rückkehrer Fichtner nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte und somit die Riesenchance zum Führungstreffer vergab. Auch in der Folgezeit hatten die Stiftländer die größeren Spielanteile, lediglich die mitunter sehr guten Tormöglichkeiten konnten nicht in Zählbares umgemünzt werden. Nach einer knappen halben Stunde war es nach Pass von Bartl dann wieder der agile Wölfel, der an Gästetorhüter Möschwitzer scheiterte, im Gegenzug musste die Wiesauer Hintermannschaft aber in höchster Not auf der Linie gegen den Gästeangreifer Bergmann retten. Kurz vor der Halbzeit dann noch einmal Aufregung: Nach einem Foul an Dutz im Strafraum blieb der Pfiff des Schiedsrichters aber aus. Stumm blieb die Pfeife auch in weiteren zwei kniffligen Situationen im gegnerischen Sechzehner, welche für den insgesamt souverän agierenden Referee allerdings auch schwer zu entscheiden waren. Nach dem Pausentee verschoben sich die Spielanteile dann weiter zu Gunsten der Heimmannschaft, Wiesau war nun die klar dominierende Mannschaft und erspielte sich Chance um Chance. Vor allem Fichtner mit einem Kopfball an den Innenpfosten und einem nicht gegebenen Tor wegen Abseitsstellung machte im Sturmzentrum ordentlich Dampf auf den gegnerischen Kasten. Trotz des Einbahnstraßenfußballs dauerte es aber schließlich bis zur 70. Minute bis zum Führungstreffer, Saller spitzelte den Ball am Wüstenselbitzer Schlussmann vorbei. Der Ausgleich zum 1:1 fünf Minuten vor Schluss durch Bergmann kam dementsprechend wie aus heiterem Himmel und bestrafte die zu lässige Chancenverwertung der Wiesauer. (www.anpfiff.info)