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Bezirksliga Oberfranken Ost - Saison 2011/12


23. Spieltag

ZV Thierstein - FC Wüstenselbitz 1:2 (0:1)

ZV Thierstein: Vosyka, Bauer, L. Bastl (46. Sahin), Heimhalt, Mi. Ciznar (46. Küspert), Ma. Ciznar, P. Bastl, Jon, Bruna, Topcu, Svehla

FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Macke, Raithel, Seuss, Da. Siemon, Bötsch, Kolditz, Lindner, Hager (70. Bächer), Bergmann (91. Ott), V. Wolfrum (53. Atik)

Schiedsrichter: Haase (TSV Burglengenfeld)

Zuschauer: 60

Tore: 0:1 Hager (13.)
        0:2 Bergmann (65.)
        1:2 Küspert (76.)


Es trafen zwei spielstarke Teams aufeinander, die den Zuschauern ein spannendes und hochklassiges Bezirksligaspiel boten. Den Fans auf beiden Seiten standen aber die Haare zu Berge, als sie ansehen mussten, wie die Tore gefallen und zustande gekommen sind. Es war ein verdienter ieg für die Gäste, die zwar spielerisch unterlegen waren, aber trotzdem nie aufsteckten und die wenigen Chancen eiskalt verwandelten. Trotz gefühlten 90 Prozent Ballbesitz konnte die Heimelf nicht überzeugen. Schön spielen allein reicht eben nicht. Gegen eine kampf- und willensstarke Mannschaft zählen nur Tore. Diese bittere Erkenntnis blieb dem ZV nach 90 Minuten. Dabei begann es verheißungsvoll. Schon in der dritten Minute setzte Jon das Leder an den Pfosten. Die Heimelf dominierte das Spiel. Doch mit dem ersten - und eigentlich auch einzigen - Konter markierte der FC die Führung. Was folgte, war planloses Thiersteiner Anrennen mit teilweise hilflosen Pässen ins Nirwana. Der Gast hatte keine Mühe, den Vorsprung in die Pause zu retten. Auch nach dem Wechsel - Thierstein hatte zu Recht Mi. Ciznar und L. Bastl ausgetauscht - blieb es bei Bemühungen. Die einstigen Leistungsträger versagten kollektiv. Und wie schon so oft zuvor, hatte auch Keeper Vysoka den berühmten Aussetzer gegen Wüstenselbitz. In der 65. Minute lief er, warum auch immer, in Richtung Mittelkreis. Bergmann nahm diese Einladung dankend an und versenkte den Ball mit einem Heber zum 0:2. Küspert gelang zwar noch der Anschlusstreffer, mehr war aber an diesem Tag trotz einigen noch folgenden Chancen nicht drin. Und es wäre auch nicht verdient gewesen. In Schönheit gestorben, so lautet das Urteil. Der ZV muss sich bewusst werden, das am Ende nur Tore zählen. Allein "Oldie" Bruna scheint dies im Moment zu verstehen. Das Schiedsrichtergespann hatte Höhen und Tiefen, griff aber nicht spielentscheidend ein.