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Bezirksliga Oberfranken
Ost - Saison 2011/12
12. Spieltag
FC Wüstenselbitz - SV Gesees 2:1 (0:0)
FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Macke, Bötsch, Seuss, Stark , Do.Siemon, Kolditz, Lindner (75. Heidenreiter), Bächer (55. Walter), Bergmann, Da.Siemon (94. Ott)
SV Gesees: Pfister, Ftac, Angerer, Frank, Brendel, Ebenhack, M.Horn (74. Kinder), S.Richter, Konradi, S.Haas, J.Richter (84. Pohl)
Schiedsrichter: Fröba (TSV Neukenroth)
Zuschauer: 140
Tore: 1:0 Bergmann (65.)
1:1 Haas (66.)
2:1 Do. Siemon (76.)
Rote Karte: Pfister (SV Gesees, 83.)
In einer Partei, die lange Zeit fast ereignislos dahin plätscherte und erst in der Schlussphase richtig interessant wurde, bezwang der FCW das Spitzenteam aus Gesees und vergoldete damit erst den Auswärtspunkt vom Samstag so richtig. In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams fast vollständig. Nur jeweils ein einziges Mal mussten die beiden Torsteher eingreifen. Möschwiter zeigte sich dabei in der 10. Minute gegen Konradi ebenso auf dem Posten wie Pfister auf der Gegenseite gegen Seuss. Pfister war erst kurz vor Spielbeginn für Stammkeeper Pohl, der sich beim Warmmachen verletzte, in die Mannschaft gestossen und sollte in der Schlussphase noch für Aufsehen sorgen. Nach dem Pausentee wurden beide Mannschaften dann aber endlich aktiver. Haas setzte gleich das erste Ausrufezeichen, verzog aber knapp. Eine herausragende Einzelleistung von Bötsch leitete wenig später die vielumjubelten Führungstreffer der Gastgeber ein. Mit einem 30-Meter-Sprint an der Seitenauslinie überlief er die halbe Geseeser Mannschaft und bediente schließlich noch Bergmann mustergültig, der in seiner typischen Torjägermarnier eiskalt vollstreckte. Doch der Jubel währte nich lange. Schon im Gegenzug leisteten sich die Gelb-Schwarzen ein unnötiges Foulspiel. Die folgende Flanke fand zielgenau den Kopf von Haas, der wuchtig einnickte und Möschwitzer nicht den Hauch einer Abwehrchance lies. Doch die Heimelf blieb am Ball und ging zehn Minuten später erneut in Führung. Dominic Siemon reagierte bei einer Konfusion in der Geseeser Abwehr am schnellsten und brachte seine Farben wieder in Front. Die Gäste reklamierten hierbei heftig ein mögliches vorangegangenes Handspiel von Vorbereiter Bergmann und brachten damit zusätzlich Zündstoff in die Partie. Höhepunkt der nun aufkommenden Schlusshektik war schliesslich die Rote Karte für Gästetorwart Pfister, der sich bei einer harmlosen Situation zu einem Nachschlagen gegen Bergmann hinreisen lies. Nach fast sieben minütiger Nachspielzeit war es dann aber geschafft und es durfte bei den Einheimischen ausgiebig gefeiert werden. H.SCH.