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Bezirksliga Oberfranken
Ost - Saison 2011/12
30. Spieltag
FC Wüstenselbitz - FC Tirschenreuth 1:2 (1:0)
FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Macke, Heidenreiter, Seuss, Müller (65. Kahrer), Do. Siemon, Kolditz, Lindner, Bächer (51. Atik), Bergmann, Bötsch
SpVgg Wiesau: Helgert, Waller, M. Schwägerl, Kunz, A.Bauer, Zwerenz (69. Weiß), Schulz, Schrems, Göybulak, Vaclavik (90. Trissl), C. Bauer
Schiedsrichter: Stöhr (FC Lauf)
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Bergmann (20.)
1:1 Schrems (63./FE)
1:2 C. Bauer (66.)
Die Luft ist raus beim FC Wüstenselbitz! Nachdem der Klassenerhalt bereits letzte Woche geschafft werden konnte, handelte man sich im letzten Saisonspiel noch einmal eine mehr als unnötige Heimniederlage ein. Die Gäste, die auch keine Bäume ausrissen, profitierten immer wieder von den Fehlern der Einheimischen, vergaben ihre Gelegenheiten mitunter leichtfertig. Schon in der 4. Minute lief Bauer allein auf das FCW-Gehäuse zu, verzog aber meterweit. Kurz darauf versuchte es Bauer erneut, fand aber diesmal in Möschwitzer seinen Meister. Nach 11 Minuten konnten dann auch die Hausherren ihre erste Möglichkeit verbuchen. Den Kopfball von Dominic Siemon fischte Tirschenreuths Torwart Helgert aber noch aus dem Winkel. Mit dem nächsten Angriff klappte es dann aber doch. Von Seuss angespielt setzte Siemon Torjäger Bergmann in Szene, der seine Farben kaltschnäuzig in Front brachte. Die Führung verlieh den Gelb-Schwarzen sichtlich Rückenwind und sie beherrschten in der Folgezeit weitgehend das Spielgeschehen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel musste Möschwitzer noch einmal gegen Vaclavik eingreifen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aber voller Tatendrang aus der Kabine, um den direkten Abstieg doch noch zu verhindern. Dies schlug sich auch schnell mit dem vermeintlichen Ausgleichstreffer von Vaclavik nieder, der aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Mit einer Glanztat konnte Möschwitzer auch in der 60. Minute noch den Ausgleich gegen Bauers Schuss verhindern. Doch beim kurz darauf folgenden Strafstoss konnte auch Möschwitzer nichts mehr machen. Schrems traf sicher zum 1:1. Aber damit nicht genug. Die Gäste setzten gleich zu einem Doppelschlag an und hatten die Partie mit Bauers Treffer innerhalb von drei Minuten auf den Kopf gestellt. Die Gastgeber versuchten zwar in der verbleibenden Zeit noch die drohende Niederlage abzuwenden und sich mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden, in der Schlussphase machten sich dann aber auch die sommerlichen Temperaturen bemerkbar, so dass mit Ausnahme von Seuss Versuch keine Torgelegenheiten mehr gelingen sollten. Nach Spielschluss stellte sich heraus, dass die Gäste trotz des Sieges dennoch abgestiegen sind, da sie auf Schützenhilfe von Steinmühle angewiesen waren, die aber nicht eintrat. H.SCH.