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Relegationsspiel
Bezirksliga Oberfranken 2 - Saison 2012/12
Relegationsspiel in Kronach
TSV 1860 Staffelstein - FC Wüstenselbitz 2:0 n.V. (0:0)
TSV 1860 Staffelstein: Titze, Ries, Goller, Elflein, Koch, Wich (72. Rome), Schneider (104. Ernst), Utzmann, Zillig (66. Heublein), Schunke, Quinger
FC Wüstenselbitz: Szendzielorz, Kolditz, Wolfrum, Seuss, Da.Siemon, Do.Siemon (88. O.Stark), Walter (60. Hager), Lindner, Bötsch, Bergmann, Bächer (106. Rotsching)
Schiedsrichter: Völk (1.FC Kronach)
Zuschauer: 400
Tore: 1:0 Quinger
2:0 Schunke
Der FC Wüstenselbitz muß nach acht Jahren aus der Fußball-Bezirksliga absteigen. Der FC verlor das Relegationsspiel gegen den TSV Staffelstein mit 0:2 nach Verlängerung. Nach regulärer Spielzeit stand es 0:0. Der FCW war 90 Minuten lang das bessere Team, vergaß aber, seine sich bietenden Chancen zu nutzen. Das tat Staffelstein dann in der Verlängerung. Dass es ein Alles-oder-nichts-Spiel war, das war allen Beteiligten anzusehen. Nur keinen Fehler machen, das war bei den Akteuren die Devise. Vorsicht wurde groß geschrieben. Staffelstein und Wüstenselbitz waren sehr auf ihre Abwehrreihen bedacht. Keiner wollte den ersten Fehler machen uns so dem Gegner einen Vorteil verschaffen. Daher waren die ersten Minuten rein gar nichts für Fußball-Ästheten. Zwei Schüsse waren lediglich zu verzeichnen. Quinger auf Staffelsteiner Seite zielte zu hoch und Bergmann zog das Leder genau auf den TSV-Keeper. In der zweiten Hälfte wurde die Partie flotter. Staffelstein kam besser aus der Kabine und wurde über Distanzschüsse gefährlich. Nachdem Dominic Siemon den Ball knapp über den Torwinkel schlenzte, wurden aber auch die Gelb-Schwarzen wieder stärker. Nach einem kleinen Hänger zu Beginn der zweiten Hälfte, übernahm Wüstenselbitz wieder das Kommando. Bergmann scheiterte mit einem tollen Volleyschuss am guten Torwart und den zweiten Versuch klärte ein Staffelsteiner Verteidiger auf den Linie. So blieb es beim 0:0. Das hieß nichts anderes als Verlängerung. Und da war Staffelsteiner schlicht weg das glücklichere Team. Beim 1:0 durch Quinger patzte die FC-Hintermannschaft und das 2:0 war buchstäblich ein Glücksschuss. Schunke zog aus 20 Metern ab und traf mitten ins Herz der enttäuschten Wüstenselbitzer.