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Bezirksliga Oberfranken 2 - Saison 2012/12
9. Spieltag
FC Wüstenselbitz - SG Regnitzlosau 3:2 (1:1)
FC Wüstenselbitz: Szendzielorz, Hager (68. Ott), Raithel, Seuss, Rotsching, Do.Siemon, Kolditz (37. Macke), Lindner, Bötsch, Bergmann, Bächer (83. Da.Siemon)
SG Regnitzlosau: Himsel, Öksüz, Burlaku, Bulat, Fraaß, Fröhlich, Diaz-Schödel, Olmes (77. Agridiotis), Öz, Zeh, Krannich (72. Küspert)
Schiedsrichter: Karl (SV Waizendorf)
Zuschauer: 110
Tore: 0:1 Bulat (9.)
1:1 Bächer (32.)
1:2 Diaz-Schödel (55.)
2:2 Do.Siemon (72.)
3:2 Lindner (75.)
Der erste Saisonsieg des FC Wüstenselbitz im heimischen Kriegswald ist perfekt. Dank der in der zweiten Hälfte endlich wieder gezeigten kämpferischen Qualitäten gelang es ein fast schon verloren geglaubtes Spiel innerhalb von drei Minuten doch noch zu drehen und den Erfolg schließlich über die Zeit zu retten. Dabei kamen die Gelb-Schwarzen zunächst nur schwer ins Spiel. Vieles blieb Stückwerk, während die Gäste gleich von Beginn an zeigten wie es geht. Mit schnellen Kombinationen aus dem Mittelfeld heraus, in dem die Hausherren oft keinen Zugriff bekamen, setzten sich die Regnitzlosauer immer wieder in Szene. Bulat schloss einen Angriff schon nach wenigen Minuten zum 0:1 ab. Wie aus heiterem Himmel kamen die Gelb-Schwarzen, bei denen bis dahin wenig zusammenlief, zum Ausgleich. Eine mißglückte Abseitsfalle der Gäste spielte Bächer in Karten, der allein auf weiter Flur das Leder an
Torwart Himsel vorbei einnetzte. Kurz vor der Pause hätten die Einheimischen sogar in Führung gehen können. Als Rotsching von Keeper Himsel im Strafraum zu Fall gebracht wurde, blieb die Pfeife des wenig überzeugenden Unparteiischen aber zum Unmut der Gastgeber stumm. Eine fast identische Szene an der gleichen Stelle sollte sich in der zweiten Hälfte aber nochmals abspielen, als FC-Torwart Szendzielorz und ein SG-Angreifer aneinander gerieten. Aber auch hier lies der Schiedsrichter, diesmal zum Ärger der Gäste die Partie weiterlaufen.
Kurz zuvor hatte Diaz-Schödel bereits Regnitzlosau wieder in Führung gebracht und zusammen mit seinen Mitstreitern eine ganze Reihe weiterer guter Gelegenheiten herausgespielt. Mehreren Glanzparaden von FC-Keeper Szendzielorz war es zudanken, das sich die Gelb-Schwarzen zu diesem Zeitpunkt nicht schon aussichtslos in Rückstand sahen. Doch dann waren
die magischen drei Minuten angebrochen. Über Seuss und Bötsch kam der Ball zunächst zu Dominic Siemon, der das Leder aus 20 Metern in Wembley-Manier an die Unterkante der Torlatte drosch. Kurz darauf zog Lindner fast von der gleichen Stelle aus ab und das Spielgerät zappelte erneut im Netz. Danach galt es nur noch diesen Vorsprung über die Zeit
zu bringen. Mit Glück, Geschick und einer gehörigen Portion Kampfgeist gelang schließlich dieses Vorhaben und es durfte endlich wieder in Wüstenselbitz gejubelt werden. H.SCH.