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Bezirksliga Oberfranken 2 - Saison 2012/12
10. Spieltag
SpVgg Selb 13 - FC Wüstenselbitz 3:1 (2:1)
SpVgg Selb 13: Smrha, Giunta, Werner, Wolf, B.Yilmaz, Karatas, Jülke, A.Boz (64. Gräf), D.Draksl (85. Cengiz), Hofweller, Kowalczyk (75. Kutbay)
FC Wüstenselbitz: Szendzielorz, Hager (73. Da.Siemon), Ott (46. Raithel), Seuss, Rotsching (23. Macke), Do.Siemon, Kolditz, Lindner, Bötsch, Bergmann, Bächer
Schiedsrichter: Panzer (1.FC Bischberg)
Zuschauer: 125
Tore: 1:0 Draksl (6.)
2:0 Hofweller (15.)
2:1 Seuss (40.)
3:1 Draksl (77.)
Rote Karte: Bötsch (5./FCW),
Gelb-Rote-Karte: Lindner (89./FCW)
Mit einem durchaus verdienten Dreier, über am Ende nur noch neun Wüstenselbitzer, setzt sich Aufsteiger SpVgg Selb 13 zunächst im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga II fest. Den Schützlingen von Trainer Stefan Rogler half bei ihrem Sieg die frühe Rote Karte gegen Gästeakteur Martin Bötsch, der in der fünften Minute den einschussbereiten Hofweller im Strafraum rustikal von den Beinen geholt und damit einen Foulelfmeter verursacht hatte. Den Gästen muss man bescheinigen, dass sie bis zum Schlusspfiff tapfer kämpften, nie aufsteckten, aber mehr als der zwischenzeitliche Anschlusstreffer sprang trotzdem nicht heraus. Die mit Spannung erwartete Auseinandersetzung begann mit einem Paukenschlag. 300 Sekunden waren erst vergangenen, da deutete der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt, griff in die Tasche und hielt Bötsch für seine Aktion im Fünf-Meter-Raum gegen Hofweller den Roten Karton unter die Nase. Goalgetter Draksl ließ FC-Keeper Szendzielorz bei der Exekution keine Chance. Mit dieser schnellen Führung im Rücken gaben die Platzherren den Ton an und drängten weiter. Nach einer Viertelstunde war Hofweller schneller am Leder als der herauseilende Gästetorhüter, erhöhte auf 2:0 und servierte seinen einstudierten Salto. Die Wüstenselbitzer wackelten nun bedenklich und hatten Glück, dass Kowalczyk einen Schritt zu spät kam und ein Jülke-Hammer sein Ziel knapp verfehlte. Mitte der ersten Halbzeit fingen sich die Gäste. Bei einem Pass von Bächer verpasste Macke das Leder. Die Zuber-Schützlinge legten nach und wurden mit dem Anschlusstreffer durch einen Kopfball von Seuss belohnt. Auf der Gegenseite wollte Schlitzohr Kowalczyk den zu weit aus seinem Kasten geeilten Sendzielorz per Heber überwinden, zielte jedoch haarscharf daneben. Kurz vor dem Pausenpfiff drosch Bergmann das Spielgerät nur ans Außennetz. Nach dem Seitenwechsel suchten die Dreizehner nach Lücken, rannten sich aber immer wieder fest. Hofweller bot sich eine Chance, aber er lupfte den Ball über den Querbalken. In der 62. Minute mussten die Hausherren tief durchatmen. Bergmann kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, fand jedoch seinen Meister im prächtig reagierenden Smrha im Selber-Kasten. Kurz danach klärte Smrha mit einem Fuß gegen den gleichen Gästespieler. Das waren gleichzeitig die besten FC-Gelegenheiten bis zum Schlusspfiff. Giunta wollte in der 68. Minute einen Eintrag in die Torschützenkartei tätigen, hatte aber nicht mit dem Können von Sendzielorz gerechnet. Als Draksl aus etwa 16 Metern per Flachschuss auf 3:1 erhöhte hatte, waren die Fronten endgültig geklärt. (Quelle: www.anpfiff.de)