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Bezirksliga Oberfranken 2 - Saison 2012/12


22. Spieltag

FC Wüstenselbitz - SV Steinmühle 1:1 (0:1)

FC Wüstenselbitz: Szendzielorz, Da.Siemon, Ott (51. O.Stark), Seuss, Wolfrum (49. Rotsching), Do.Siemon, Kolditz, Hager (78. Bodenschatz), Bötsch, Bergmann, Bächer

SV Steinmühle: Schwaegerl, Santl, Greim, Lindner, Scharnagl, Mark, Lippert, Gradl, Schwägerl (60. Zimmert), Kaiser, Vaclavik

Schiedsrichter: Schiller (TSV Cortendorf)

Zuschauer: 110

Tore: 0:1 Kaiser (5.)
         1:1 Bötsch (88.)


Der Befreiungsschlag gelang zwar nicht, aber der im Kellerduell gegen Steinmühle beinahe in letzter Sekunde erzwungene Punkt zeigt zumindest die Moral, die im FC Wüstenselbitz steckt und lässt die Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter fortbestehen. Die Partie begann gleich mit einem Paukenschlag. Ein leichtsinniger Ballverlust der Gelb-Schwarzen in der eigenen Hälfte konnte nur mit einem Foul ausgebügelt werden und Kaiser drosch den anschließenden Freistoß aus 25 Metern flach zur Führung für die Gäste ins FC-Gehäuse. So hatte es sich die engagiert begonnene Heimelf nicht vorgestellt, brauchte aber nicht lange, um sich von diesen Schock zu erholen. Schon wenig später stocherte Bächer im Fünfmeterraum der Gäste gegen das Leder, brachte es aber nicht über die Linie. Kurz darauf versuchte es Bächer mit einem Schlenzer ins lange Eck, aber Gästekeeper Schwaegerl konnte mit der Hand parieren und Bergmann rutschte ebenfalls am abgewehrten Ball vorbei. Die größte Ausgleichschance hatte dann aber Bergmann selbst, doch auch er fand aus kürzester Distanz freistehend in Schwaegerl seinen Meister. Schon jetzt war abzusehen, dass es sich zu einem Geduldsspiel entwickeln sollte. Doch auch die Gäste blieben mit ihren Kontern stets gefährlich und scheiterten ihrerseits nur an der Querlatte. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Wüstenselbitz rannte unermüdlich an, doch in der Offensive fehlte die Genauigkeit und das Durchschlagsvermögen. Seuss versuchte es mit einer Direktabnahme nach einem Eckball, doch der überragende Schwaegerl war wieder zur Stelle. Dann dezimierten sich die Gäste selbst, als der erst kurz zuvor eingewechselte Zimmert nach einem Foul und einer Schwalbe schon neun Minuten später den Platz wieder mit der Gelb-Roten Karte verlassen musste. Aber die Zeit schien den Gelb-Schwarzen davonzulaufen. Hoch und weit lautete das Motto der Einheimischen in der Schlussphase. Als man fast schon nicht mehr damit rechnete, konnte sich Bötsch dann aber doch noch durchsetzen und schob das Leder am Steinmühler Torsteher vorbei zum vielumjubelten Ausgleichstreffer in die Maschen. H.SCH.