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Bezirksliga Oberfranken
Ost - Saison 2009/10
25. Spieltag
FC Wüstenselbitz - SC Hummeltal 1:1 (1:0)
FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Siemon, Winterling, Seuss, Stark, Böhm, Völkel (83. Weiß), Macke, Drechsler, Bergmann, Atik (70. Walter)
SC Hummeltal: Grossmann, Büttner (77. Körber), Adelhardt, Bussmann, Pfauntsch, Herzog, Mayer, Reim, Nachtmann, Mader (46. Michel), Hagen (65. Bär)
Schiedsrichter: Götz (SV Tütschengereuth)
Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Bergmann (5.)
        1:1 Michel (80.)
Gelb-Rot: Macke (73.)
Der Befreiungsschlag im Abstiegskampf war für den FC Wüstenselbitz greifbar nah, doch bei Abpfiff einer abwechslungsreichen Begegnung blieb der verdiente Lohn wieder einmal versagt und man musste sich lediglich mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Dabei dominierte man noch die erste Hälfte eindeutig und hätte nach einer engagierten Vorstellung mit einer ganzen Reihe guter Gelegenheiten eigentlich schon zur Pause die Partie entschieden haben können. Doch in der Schlussphase gaben die Gelb-Schwarzen das Spiel aus der Hand und mussten den bitteren Ausgleichstreffer hinnehmen.
Bereits nach fünf Minuten konnte Gästetorwart Grossmann einen Freistoß von Seuß nicht festhalten und Bergmann staubte zum frühen 1:0 ab. Und die Hausherren legten auch gleich weiter nach. Bergmann und Drechsler hatten noch weitere Male das 2:0 auf Fuß oder Kopf, brachten das Leder aber nicht im Tor unter. Selbst Böhms Schuss wurde noch von einem Hummeltaler Verteidiger auf der Torlinie per Kopf geklärt. Die Gäste kamen eine halbe Stunde lang kaum zum Verschnaufen und tauchten nur sporadisch vor dem zunächst beschäftigungslosen FC-Keeper Möschwitzer auf. Mit einem dem Spielverlauf nach viel zu knappen Vorsprung tauschte man schließlich die Seiten.
Auch den zweiten Abschnitt begannen die Hausherren zunächst noch gut, doch als Bergmann nach wenigen Minuten erneut aus kurzer Distanz an Hummeltals Torwart Grossmann scheiterte, kamen erste Befürchtungen auf, dass sich die ausgelassenen Chancen vielleicht noch rächen könnten. Und so kam es dann auch. Die Gäste fanden immer besser in die Partie und pirschten sich nach und nach ans FC-Tor heran. Unterstützt wurden sie dabei auch noch vom unverständlichen Auftreten des Schiedsrichters, der jegliches Fingerspitzengefühl vermissen lies und den bereits mit der gelben Karte vorbelasteten Macke in einer Allerweltsszene bei einem Einwurf wegen angeblicher Spielverzögerung vom Platz stellte. In Unterzahl versuchten die Hausherren danach noch die Führung über die Zeit zu retten, doch der eingewechselte Michel köpfte zehn Minuten vor Schluss eine unbedrängt geschlagene Flanke unhaltbar zum Ausgleich ins Netz. (H.SCH.)