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Bezirksliga Oberfranken
Ost - Saison 2009/10
16. Spieltag
FC Vorwärts Röslau - FC Wüstenselbitz 3:0 (0:0)
FC Vorwärts Röslau: Grimm, H. Sieg, Ernstberger (46. Kompas) , Kalan, Kopriva, Sözen (65. Schink), D. Walther, Beck (46. M. Walther), Tu. Bafra, Spörl, Sener
FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Simon, Böhm (65. Gigl), Winterling (75. Bicak), Stark, Völkel, Seuß, Wolfrum, Drechsler, Bergmann (65. Walter), Atik
Schiedsrichter: Schäferlein (SV Wachenroth)
Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Sener (49.)
        2:0 Sener (59.)
        3:0 Sener (77.)
Am Ende war es doch ein standesgemäßer und hochverdienter Sieg für den Spitzenreiter, weil der FC Wüstenselbitz in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel zu bieten hatte. Vor dem Seitenwechsel allerdings waren die Gäste um den reaktivierten Oldie Uwe Winterling als Abwehrchef hellwach. Die Truppe von Trainer Frank Macke ärgerte den FC Vorwärts mächtig und hätte eigentlich bis zum Pausenpfiff mit einen oder zwei Toren Vorsprung führen müssen. Röslau dagegen ließ über weite Strecken der ersten Halbzeit jeglichen Spielwitz vermissen, agierte zu sehr durch die Mitte und vernachlässigte das sonst so gefährliche Flügelspiel.
Zwar begannen die Platzherren druckvoll, verpassten aber diesmal einen frühen Treffer. Mit zunehmender Spieldauer wurde Wüstenselbitz immer frecher und hatte seine erste Großchance durch Tino Bergmann in der 19. Minute. Doch Torhüter Grimm parierte glänzend. Im Gegenzug prüfte Beck den Gästeschlussmann mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern. Traf Bergmann in der 30. Minute nur den Pfosten, brachte Daniel Walther den Wüstenselbitzer Stürmer nur zwei Minuten später im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter knallte Atik an die Latte. In den letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff hatten beide Teams die Chance zur Führung.
Nach einer gehörigen Standpauke in der Halbzeit kam die Vorwärtself wie verwandelt aus der Kabine und schnürte den Gegner weitgehend in dessen Hälfte ein. Mit einem Glückstreffer brach Ali Sener den Bann. Zehn Minuten später stand Sener wieder goldrichtig, erzielte im Nachsetzen das 2:0. Allein das dritte Röslauer Tor war das Eintrittsgeld wert, als sich Markus Walther auf der linken Außenbahn durchsetzte und den in der Mitte frei stehenden Sener bediente. Der Röslauer Torjäger hatte keine Mühe, aus vollem Lauf seinen dritten Treffer zu erzielen. Damit ist ihm erstmals in dieser Saison ein Hattrick gelungen.
In der Schlussphase hatten die konditionell stark nachlassenden Gäste Glück, dass sie nicht noch höher verloren. Bei Röslau gefielen neben dem dreifachen Torschützen vor allem Sieg, Kopriva und Kalan, beste Wüstenselbitzer waren an diesem Tag Torhüter Möschwitzer sowie Bergmann und Wolfrum. B. N.