> Spielberichte-Archiv

Wählen Sie hier den Spieltag den sie sehen möchten

01.   02.   03.   04.   05.   06.   07.   08.   09.   10.   11.   12.   13.   14.   15.   16.   17.
18.   19.   20.   21.   22.   23.   24.   25.   26.   27.   28.   29.   30.   31.   32.   33.   34.

 

 

Bezirksliga Oberfranken Ost - Saison 2008/09


28. Spieltag

FC Wüstenselbitz - VfB Helmbrechts 5:2 (3:1)

FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Do. Siemon, Böhm, V.Wolfrum, Haber, Völkel (75. D. Lindner), Bicak, Atik (83. Da. Siemon), Walter, Bergmann (46. Beckenbach), Seuss

VfB Helmbrechts: Herrmann, Novotny (79. Safranek), Dusek, Stark, Sesselmann, Ismajli, Bogdanovic, Glumac (70. Soskic), Gareis (66. Ott), St. Gigl, Schechallah

Schiedsrichter: Then (SV Dörfleins)

Zuschauer: 220

Tore: 1:0 Atik (17.)
        1:1 Bogdanovic (18.)
        2:1 Bergmann (19.)
        3:1 Atik (20.)
        4:1 Völkel (47.)
        4:2 Stark (52.)
        5:2 Bicak (78.)

Gelb-Rot: Sesselmann (59.)

In einem hochinteressanten Stadtderby ging der FCW verdient als Sieger vom Platz und konnte damit den dritten Heimsieg in Folge verbuchen. Zu Beginn der Partie belauerten sich beide Teams noch eine Viertelstunde lang, doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Jeder Schuß war plötzlich ein Treffer, die zahlreichen Zuschauer kamen kaum mit dem Zählen hinterher. Den Reigen eröffnete Atik, der sich das Leder selbst erkämpfte und mit einem unwiderstehlichen Alleingang die Führung für die Gelb-Schwarzen besorgte. Doch vom Wiederanpfiff weg schnappte sich Bogdanovic den Ball und erzielte mit einem sehenswerten Fernschuß aus 25 Metern postwendend wieder den Ausgleich. Die Heimelf hielt sich nicht lange damit auf mit dem Gegentreffer zu hadern und legte gleich wieder los. VfB-Schlußmann Herrmann konnte wieder nur eine Minute danach Bicaks Geschoß nicht festhalten und Bergmann staubte ab. 2:1! Erst nachdem sich dann auch noch Atiks Freistoß über den Gästetorwart hinweg zum dritten Mal ins Netz der Rothosen senkte, beruhigte sich die Partie bis zum Seitenwechsel wieder etwas, ohne aber an Klasse zu verlieren.

Aber auch die Halbzeitpause gab der starken Mannschaftsleistung der Heimelf keinen Abruch. Völkel schloß einen herrlichen Spielzug schnell zum wichtigen 4:1 ab und lies damit den Kriegswald, wie zuvor von der Mannschaft angekündigt, endgültig "brennen". Doch die Gäste gaben keineswegs auf. Stark beorgte im Anschluß an einen Eckball per Kopf den Anschlußtreffer und lies seine Farben wieder hoffen. Doch nachdem sich der VfB wenig später mit der Gelb-Roten Karte gegen Sesselmann selbst reduzierte, eröffneten sich den Gastgebern die erhofften Freiräume zum Kontern. Zwar lies man zunächst noch einige ungenutzt, doch einer dieser Konterangriffe führte dann, lehrbuchmäßig vorgetragen, doch noch zum letzten Tor des Spiels. Walter legte das Leder am Torwart vorbei quer auf Bicak, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. H.SCH.