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Bezirksliga Oberfranken
Ost - Saison 2008/09
10. Spieltag
VfB Helmbrechts - FC Wüstenselbitz 1:4 (1:0)
VfB Helmbrechts: Pavlicek, Ott (77. Dusek), Stark, Hain, Sesselmann, Konradi (66. Schechallah), Haziri, Bogdanovic (85. Rotsching), Glumac, Alkadri, Jsmajli
FC Wüstenselbitz: Möschwitzer, Do. Siemon (78. Günther), M. Lindner, Wolfrum, Haber, Beckenbach, Walter, Atik (85. Da. Siemon), D. Lindner, Bergmann, Seuss
Schiedsrichter: Czepluch (SV Hallstadt)
Zuschauer: 220
Tore: 1:0 Jsmajli (33.)
        1:1 Atik (55./HE)
        1:2 Atik (68.)
        1:3 Walter (74.)
        1:4 Walter (90.)
Im Derby profitierten die Wüstenselbitzer von Nachlässigkeiten und Schlafmützigkeit einer in der zweiten Halbzeit über weite Strecken indisponierten VfB-Mannschaft, die dem Kontrahenten fast alle Tore regelrecht schenkte. Beide Teams begannen verhalten. Die erste nennenswerte Chance hatten die Gäste, aber Bergmann verzog. Kurz darauf machte Pavlicek mit Faustabwehr einen Schuss von Walter unschädlich. Die Platzherren hatten zwar zu diesem Zeitpunkt mehr Spielanteile, doch erst in der 33. Minute musste Gäste-Torwart Möschwitzer erstmals gegen Glumac klären. Die abgewehrte Kugel hämmerte jedoch Jsmaili zum VfB-Führungstreffer unter die Latte. Nach dem Seitenwechsel agierten die Akteure des FCW druckvoller. Die Helmbrechtser ließen nun unerklärlicherweise nach und hatten auch noch Pech. Einen Strafstoß, der verhängt wurde, weil Konradi im Strafraum völlig unbedrängt mit der Hand zum Ball ging, parierte zunächst Pavlicek, aber der Ball rutschte aus seinen Händen und vom Innenpfosten über die Torlinie zum Ausgleich. Schon im Gegenzug zappelte das Spielgerät wieder im Netz, Glumac stand bei seinem Kopfball allerdings klar im Abseits. Die Vorentscheidung leiteten dann die Einheimischen selbst ein: Nach einem schlampigen Abspiel von Alkadri besorgte der Ex-VfBler Atik, der beste Spieler auf dem Platz, das 1:2. Nachdem dann auch noch Walter mit einem Geistesblitz, als alle auf ein Abspiel von ihm warteten und er abzog, ins Tor traf, war die Partie gelaufen. Der VfB bemühte sich zwar redlich, brachte aber nichts mehr zuwege. Den Schlusspunkt setzte Walter, nach dessen Treffer der gut leitende Referee die Partie gar nicht mehr anpfiff.
Die Wüstenselbitzer machten mit dem Ergebnis Werbung für ihr morgiges Heimspiel gegen FC Bayern Hof II, während sich der VfB Helmbrechts, der einmal mehr in der zweiten Halbzeit enttäuschte, erheblich steigern muss, wenn er aus Kirchenlaibach-Speichersdorf Punkte entführen will. W.B.